Die ersten Türen

Die erste Türe kam mit dem Aufkommen der ersten Siedlungen auf. Die ersten menschlichen Wohnbauten waren noch zur Gänze ohne Türen – einzig ein Loch in der Wand sorgte für Licht im Haus. Um sich gegen Feuchtigkeit und Kälte zu schützen wurden zu Zeiten der Nomaden Tierfelle verwendet, gegen das Eindringen von Wildtieren wurden versetzbare Flechtgitter als Ersatz für Haustüren genutzt. Die erste Türe, welche von der Konstruktion, der uns heute bekannten Eingangstüre ähnelt, geht zurück ins alte Ägypten. Doch auch in Europa kamen zu ähnlicher Zeit Türen auf, welche unserer heutigen gleichen. So wurde erst vor ein paar Jahren bei Umbauarbeiten in Zürich eine gut erhaltene 5.000 Jahre alte Holztür inklusive Türangel und Beschlägen gefunden – ein beeindruckender Fund direkt unter der Züricher Oper!
Türe und Tore hatten neben ihrer Funktion auch immer eine sehr starke Symbolik – die Abschottung vor der Außenwelt, die Trennung von „uns“ und den „Fremden“, ein Machtsymbol – Genehmigung oder Verbot des Eingangs. Schon in Babylon wusste man die Macht eines mächtigen Tores als Stadteingang zu nutzen. Der erste Blick auf die antike Metropole war ein 28 Meter hohes und 11 Meter breites Eingangstor – ein verblüffender und ehrfürchtiger Anblick! Auch Rom war für seine einzigartige Mauer mit 9 Toren und 22 Türmen bekannt. 

Industrial Style – „form follows function“

Alte Fabrikhallen, unverputzte Wände, massives Holz – all diese Dinge vereint der Industrial Style und schafft es, trotz der doch kalt wirkenden Einrichtungsgegenstände, dem Raum eine wohnliche Optik zu verleihen.
Aufgekommen ist die Stilrichtung Anfang des 20. Jahrhunderts, ganz unter dem Motto „Not macht erfinderisch“, als in New York massiver Wohnungsmangel herrschte und Architekten leere Lagerhallen in Wohnlofts umwandelten. Viele Künstler, die zu Anfang ihrer Karriere noch keine großen Namen hatten, richteten ihre billig erworbenen Lofts minimalistisch ein. Weinkisten fungierten als Regale, Werkbänke als Sitzgelegenheiten, alte Rohre wurden offengelegt als Halterung verwertet, Industrienfester und -türen dienten im Innenbereich als Raumteiler. Der Industrial Style war geschaffen. Er verbreitete sich und wurde immer beliebter. Ob in Altbauwohnungen der Innenstadt, dem Einfamilienhaus auf dem Land oder neuen, modernen Appartements – man findet heute in fast jedem Zuhause mindestens ein Element, welches aus der Stilrichtung stammt und den Wohnraum aufpeppt. 
Probleme die sich allerdings beim Industriestil oft ergeben sind Maße und Verfügbarkeit. Second-Hand und Originale sind immer eine gute Wahl, jedoch leider nicht auf jeden Wohnraum angepasst. Dies soll jedoch kein Hindernis sein und deshalb haben wir eine neue Schiene entwickelt – maßgefertigte Industrietüren und -fenster. Durch langes tüfteln und herumgestalten ist es uns gelungen maßgetreue Nachbildungen zu kreieren, die in ihrer Erscheinungsform wie original aus den 30ern aussehen – in ihrer Funktionalität jedoch den heutigen Standards entsprechen.